Zwei Rennen und eine Erkenntnis

Und bereits sind die ersten beiden Rennen der Saison vorbei. Das Gute vorne weg, es läuft bereits richtig gut.

Am ersten Rennen in Rivera reihte sich das Feld in der zweiten Runde ein und auf der selektiven Strecke änderte sich abgesehen von technischen Problemen bald nicht mehr viel. Der Abstand zur Spitze war für mich etwas gross, mit Rang 6 bin ich aber sehr zufrieden. Ich konnte mich direkt hinter Silvan Kälin einreihen. Er war letzte Saison meist klar vor mir.

Das zweite Rennen in Haiming war für mich eine Reise ins Ungewisse. Über die Strecke hiess es, sie hätte viele Wurzeln und auf Youtube sah ich dass es technisch herausfordernd sein könnte. Bei der Besichtigung wurde dies bestätigt. Abgesehen vom technischen Aspekt forderte sie auch physisch sehr stark. Ich fühlte mich jedoch sofort sehr wohl und das Bike war perfekt für diese Strecke. Trotz eines schlechten Starts reihte ich mich in Runde zwei auf Rang vier ein. Die Gedanken fingen an zu spielen: bestes Cup-Amateur/Masters Resultat, Gesamt-Cup vierter und das in einem so hoch dotierten Rennen. Tja und dann musste es anders kommen. Die Kurbel löste sich und zu guter Letzt verlor ich sie 50 m nach der Tech-Zone. Da man auf der Strecke nicht zurückgehen darf gab ich das Rennen auf.

Das war ein harter Brocken und schwer zu verdauen. Das Gefühl und die Leistung waren sehr gut. Konsequenz daraus ist, dass ich fit bin und einfach weiter machen werde. Die guten Resultate kommen so von alleine. Das übernächste Wochenende steht das Rennen in Solothurn an und da wird wieder angegriffen.
Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+