Willkommen im 2015

Nun ist das letzte Rennen doch schon einige Wochen her. Meine Saison hatte alles enthalten, vom Flop bis zum Top. Hier möchte ich noch einmal einen Überblick darüber geben und zeigen wie es weiter gehen soll.

Mit dreieinhalb Monaten in Canada und den USA habe ich den letzten Jahreswechsel einmal etwas anders erlebt. Viele Skitouren und schon frühes Biken haben mich sehr motiviert. Mit der Patrouille des Glaciers war das erste Highlight bereits im April. Diese verlief sehr gut und wir konnten uns zum letzten Mal massiv verbessern. Danach hiess es sich schnell aufs Bike zu setzen und die Form dort weiter zu bringen. Mit einigen BMC-Cup und Bündnercup Rennen bereitete ich mich auf die Marathonsaison vor.

In Estavayer war es zum ersten Mal so richtig heiss, was mir da doch noch etwas zusetzte. Mit dem 18. Rang war ich gar nicht so schlecht platziert. Am Bergibike begann dann eine unerwünschte Serie an Platten. Zwei an diesem Rennen obwohl ich mich so stark fühlte wie nie zuvor. In Kitzbühl geschah dasselbe noch einmal. Dies setzte mir etwas zu und ich habe mir so einige Gedanken gemacht, was ich falsch mache.

Mit dem 5. Rang am M3 in Montafon kam ich bei misslichen Bedingungen richtig gut durch. So war ich voller Zuversicht für den intensiven August. An der Schweizermeisterschaft in Grindelwald brach ich im letzten Teil ein und flog aus den Top 10. Am Grand Raid fuhr ich fast sieben Stunden mit Bauchschmerzen. So konnte es nicht weiter gehen und ich begann mein Ernährungskonzept auf Hinweise von Lukas Buchli abzuändern.

Bereits an Nationalparkmarathon hat sich dies ausbezahlt und ich fühlte mich über die gesamte Strecke richtig gut. Kurz darauf folgte mit dem SwissEpic das grösste Erlebnis in dieser Saison. Ich hatte mit Oliver Zurbrügg eine geniale Woche und wir konnten uns zum Erstaunen aller als bestes nicht Profi-Team auszeichnen lassen.

Dadurch habe ich die erste Woche des neuen Semesters im Studium verpasst. Dies ergab mir sehr viel Arbeit für die kommende Zeit. So fuhr ich die Rennen in Einsiedeln und Ornans ohne gross auf dem Bike gewesen zu sein. Einsiedeln lief mir super, mein bestes iXS-Classic Resultat und in Ornans wuchs ich über mich hinaus und fuhr als dritter Schweizer und 17. Overall die WM-Quali nach Hause. Irgendwie lief bei mir einfach alles wie von alleine. Dieses Gefühl konserviere ich nun, damit ich es anfangs nächste Saison wieder heraus nehmen kann 🙂 Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken, die mich unterstützen. Es sind das Intercycle mit allen Helfern und Betreuern des Teams speziell Lukas Buchli und Mario Zimmermann, Eloxalwerk AG meiner Tante, meinen Eltern, meiner Schwester und allen die sich für mich einsetzten. Ihr seid einfach Spitze, ohne euch könnte ich das nicht erleben.

Alles Gute im 2015

Alles Gute im 2015

Seit einiger Zeit bin ich wieder im Aufbau für die kommende Saison. Voller Freude heisst es wieder schwitzen. Ich darf die neue Saison mit einem neuen Trainer aufbauen, es ist Fabian Neunstöcklin der für die Schulthessklinik in Zürich arbeitet. Fabian hat mit Lars Forster und Nadia Walker weitere sehr starke Athleten die er betreut. Somit versuche ich mich so gut wie möglich auf die Weltmeisterschaft vorzubereiten.

Weiter habe ich die Homepage mit Fotos von Markus Nay, Fabians Link, dem Rennkalender 2015 und nun endlich mit allen Resultaten ergänzt. Viel Vergnügen beim Auskundschaften.

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+