Transalp motivierte

Die Bike Transalp ist eines der ältesten und härtesten Bike-Etappenrennen der Welt. Ich startete dieses Jahr den Teamevent zusammen mit Bruno Pelli. Für mich war klar, dass es eher ein Trainingslager wird. So ein Trainingslager wurde gezielt in die Saison eingeplant. Die Strecke führte von Ruhpolding in Süddeutschland übers Tirol bis nach Riva del Garda. 611 km und 19‘000 hm waren zu bewältigen. Eine zusätzliche Rennmotivation waren die Bergsprints, 100 hm die man als Einzelfahrer fahren konnte.

Fokus auf den Bergsprint

Fokus auf den Bergsprint

Die erste Etappe lief uns beiden schon richtig gut. Rang 51 mit nicht mal einer Stunde Rückstand, das einzige was mich ein bisschen nervte waren die drei Sekunden die ich wegen eines Zusammenstosses im Bergsprint auf den Sieger verlor.

Die zweite Etappe wurde zur emotionalen Achterbahn. Schon im ersten Anstieg musste Bruno krankheitshalber aufgeben. Ich brauchte eine kurze Zeit um mich wieder aufs Biken zu konzentrieren. Die Bergsprintstrecke flog dann an mit vorbei und ich fuhr die Strecke erfolgreich durch. Sieg im Bergsprint und Übernahme des Leadertrickot hiess es im Ziel. Die schlechte Nachricht kam aber kurz darauf, ich werde nicht weiter in der Wertung bleiben, weil mein Partner aufgegeben hatte. Trotzdem konnte ich die Siegerehrung am Abend geniessen und war motiviert um in den Bergsprints weiter voll zu attackieren.

Bergpreisleader mit Teamkollege Bärti Bucher

Bergpreisleader mit Teamkollege Bärti Bucher

Die dritte Etappe fuhr ich auf die Tageswertung. Es war mit 119 km und 3500 hm die Königsetappe. Ich fuhr lange in der Spitzengruppe mit und versuchte dazwischen im Bergsprint trotzdem schnell zu sein. Dritter im Bergsprint und in den ersten 30 Fahrern war für mich ein sehr gutes Resultat.

Die vierte und fünfte Etappe fuhr ich mit einer neuen Teamkollegin. Manuela Jennys Teampartner erlitt dasselbe Schicksal wie meiner und somit fuhren wir zwei Etappen zusammen. Zwei coole Etappen mit landschaftlichen Leckerbissen, viel Trailspass und jeweils den Tagessieg im Bergsprint. Im Gesamten habe ich danach mit 20 Sekunden Vorsprung geführt, Leader blieb aber der Andere.

Für eine Etappe Bixs Fahrerin Manuela

Für eine Etappe Bixs Fahrerin Manuela

Die letzten beiden Etappen fuhr ich wieder alleine durch. Nie am Limit aber immer mit Druck auf den Pedalen.

Ich bilanziere die Transalp mit drei Siegen, einem Zweiten und drei Dritten Rängen im Bergsprint, zwei Platten und viel sozialem Engagement(Windschatten und Ersatzmaterial) als sehr erfolgreich. Ich konnte einige Erkenntnisse betreffend Ernährung und Technik erlangen, was mir im zweiten Teil der Saison sicher entgegen kommen wird.

Show mit Bündner Kollege Sascha Fliri

Show mit Bündner Kollege Sascha Fliri

Ein grosses Dankeschön möchte ich an dieser Stelle Nathali Bircher aussprechen. Sie hatte die ganze Organisation und die Verpflegung immer voll im Griff. Weiter allen die dabei waren und diese Woche zu diesem genialen Erlebnis machten. Für mich geht es nächstes Wochenende mit dem UCI-Rennen in Montafon und direkt darauf mit dem Heimrennen in Lumbrein weiter.

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