Rennbericht aus der anderen Perspektive

Ich möchte mit einem Einblick von einer anderen Seite etwas Abwechslung in meine Berichte hineinbringen. Den Start macht meine Mama die als Fan und Betreuerin am Swiss Cup Rennen in Gränichen dabei war. Ich wünsche viel Vergnügen mit dem aus meiner Sicht sehr gelungenen Bericht.

 

Mit etwas grösserem Abstand als auch schon nähere ich mich der bekannten Rennszene – diesmal in Gränichen – an. Manchmal tauchen im Vorfeld Fragen in mir auf: Warum und wieso…..das alles?  Ich hinterfrage – es regt zum Nachdenken an, später werde ich reflektieren.

Kurz vor dem Start ein kurzer Kommentar zu meiner Schwester: während des Rennens bin ich keine brauchbare Zuhörerin für dich….ein verständiger Blick, ich glaube sie versteht?…

Der Start

Der Start

Und schon stehen die Rennfahrer im Startfeld und meine Rolle ist ganz klar. – Da sein! Für das was jetzt ist und in der nächsten Stunde kommt. Ich spüre die gebündelte Kraft in den Muskeln der Fahrer – eine absolute Stille kurz vor dem Start, dieser Moment ist immer wieder voller Spannung und manchmal fast mystisch! Der Startschuss – die Räder rollen – die Kraft wird mit voller Wucht umgesetzt! – Welche Energie wird da frei!

Die Kurve

Die Kurve

Fünf mal sollen die Fahrer der Kategorie Masters hier passieren, im Schatten des Waldes in den schön angelegten Serpentinenkurven. Hier lässt es sich gut verweilen, beobachten, anfeuern…. Bald entsteht in mir der Bann der Beobachtung: die unterschiedliche Linienwahl der Fahrer, der Ausdruck der Gesichter, die Haltung des Körpers auf ihren Bikes…eine absolute Vielfalt mit der gleichen Zielsetzung – schnell sein.

Bald bemerke ich dass sich ein Fight zwischen Mathias und Silvan abspielt, welcher jeder für sich entscheiden könnte. Bei der letzten Runde in der Waldkurve, wo ich immer noch verweile, ist Mathias vorn; aber er beisst, Silvan hängt ihm an den Fersen!

 

Das Ziel

Dann bleibt für mich der Weg ans Ziel – und der letzte Rest Aufregung begleitet mich. Wie läuft wohl der Endspurt und wer der beiden „putzt“. – Diesmal ist es Mathias mit dem 3. Rang auf dem Podest. – Herzliche Gratulation! Die Spannung weicht und macht der grossen Freude Platz.

 

Das Podium

 

Die Seifenkiste

Zu guter Letzt werden wir bei Hofers in Kölliken aufs Feinste bewirtet. Und dort sitzt auch Mauro; einer der nachkommt, der seine Geschicklichkeit auf dem Bike rasant ausbaut. Doch vorerst machen die zwei Biker eine Runde mit der Seifenkiste – auch das macht viel Spass.

 

Die Seifenkiste

 

Der Rückblick

Auf dem Heimweg blende ich zurück: die Frage, nach einem Warum erübrigt sich: Ich ernte das gute Gefühl eines verbindenden Tages – bin dankbar dass alles gut ging und bin natürlich etwas stolz auf meinen Sohn!                                     

Deine Mama

 

 

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