Premiere gefolgt vom Debut

Nach meiner ersten Weltmeisterschaft durfte ich dieses Wochenende nun auch zum ersten Mal an einem Cross Country Weltcup starten. Das spezielle daran war, dass er auf der Lenzerheide stattfand. Dadurch fanden unzählige Fans den Weg an die Strecke.

Staub der ständige Begleiter

Staub der ständige Begleiter

Auf dieser Strecke fand vor einem Jahr ein BMC-Cup statt. Wegen des schlechten Wetters hatte ich damals ziemlich mit der Strecke zu kämpfen. Dieses Jahr war alles anders. Die Strecke wurde zu meinen Gunsten angepasst und ich hatte richtig Spass auf dieser Strecke zu fahren. Sonntag 14:15 fiel endlich der Startschuss. Im ersten Aufstieg versuchte jeder am andern vorbeizukommen, In der Abfahrt mussten die hintersten Athleten, wie ich, sogar anstehen. Dies war aber bald vorbei und dann hiess es Vollgas Runden zu drehen, damit man nicht der 80% Regel zum Opfer fällt. Das heisst, wenn der Rückstand zu gross ist, muss man das Rennen verlassen, damit die Spitze nicht überrunden muss. Ich genoss vier Runden lang das geniale Ambiente mit all den Fans und bekam nicht wirklich genug von der Strecke, die sich mit meinem neuen Fully unglaublich flowig fahren lies.

A lot of Fun with new Fully

A lot of Fun with new Fully

Nach vier Runden war Feierabend. So konnte ich die zweite Hälfte des Rennens noch vom Streckenrand verfolgen und sah, wie Nino Schurter sich wegen eines technischen Defekts den Sieg weg schnappen lassen musste. Nichts desto trotz war das Wochenende eines meiner besten Erlebnisse in meiner Bike Karriere. Der Rang und die Zeit sind zweitrangig.

Danke an alle Fans

Danke an alle Fans

Hiermit möchte ich mich ganz herzlich bei allen Bedanken, die mir dies ermöglicht haben. Speziell sind dies Fabian Neunstöcklin (Trainer), das Bixs-Team, meinem Fanclub mit Plakat, meine Betreuer und all die Fans die dabei waren. Danke, dass Ihr mir solche Emotionen ermöglicht.

Fliegen :-)

Fliegen 🙂

Nun geht es für mich mit dem Dolomiti Superbike und dann in einer guten Woche mit der Transalp weiter. Diese Renen fahre ich mehr als Training, damit ich für den August und den September wieder voll parat bin, um die zweiter Saisonhälfte noch erfolgreicher zu absolvieren.

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