Nationalpark Marathon

Nach meiner letzten Prüfung am Mittwoch reiste ich direkt ins Engadin zu Bekannten von mir. Vielen Dank für die Beherbergung. Nebst den Prüfungen belasteten mich seit Grindelwald ständige Bauchschmerzen, nie wirklich schlimm, aber auch nicht gesund. Ich verzichtete auf den Grand Raid im Wallis und freute mich aber trotz der Umstände auf das Rennen an meinem Geburtstag.

Val Mora, Foto Martin Platter

Val S-charl, Foto Martin Platter

Ich kam am Start gut mit der Spitzengruppe mit. In der Abfahrt nach Fuldera verlor ich etwas den Anschluss. Dann zog ich mein eigenes Tempo weiter. Ab hier fehlte mir etwas Substanz und der eine und andere konnte mich ein- und überholen. Dies kenne ich bereits von anderen Rennen und liess mich deswegen nicht mehr aus dem Konzept bringen. Am Chaschauna, dem Höhepunkt der Strecke was die Steigung betrifft, konnte ich meinen Rang halten und ich hatte den Eindruck noch andere Fahrer der Langdistanz um mich zu haben. Das wäre unten in der Fläche von S-chanf noch Hilfreich gewesen. Da war dann aber leider niemand weit und breit zu sehen. Ich fuhr mein eigenes Tempo und ich hatte den Eindruck wieder richtig gut Druck auf die Pedalen zu bringen. Die selbe Zeit wie letztes Jahr und ein Rang 24 in einem sehr stark besetzten Feld ist ein durchzogenes Resultat.

Val Mora, Foto Martin Platter

Val Mora, Foto Martin Platter

Nun habe ich einen Termin zur Abklärung meiner Magenprobleme. Ich hoffe dabei eine weitere Herausforderung in den Griff zu bekommen. Mit dem Tripplesieg(Grindelwald, Grand Raid und Nationalpark Marathon) von Lukas Buchli hatte das Team ein Star zu feiern, ich gratuliere auch auf diesem Weg noch einmal. Für mich geht es jetzt Mitte September beim Swiss Epic wieder weiter.

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