Lumnezia Bike Marathon

Ein gutes Gefühl, sich zuhause auf das nächste Rennen vorbereiten zu können. So erging es mir dieses Wochenende für Lumbrein.

Wer findet Walter, bzw Mathias

Wer findet Walter, bzw Mathias

Am Start klarer, blauer Himmel, dafür das halbe Feld des Ostschweizer Bikecups vor uns Linzenzfahrern. Schon kurz nach dem Startschuss waren diese überholt und das Feld zog sich in die Länge. Ich versuchte das Tempo im Aufstieg auf die Alp Nova hoch zu halten. In der zweiten Hälfte dieses Aufstiegs musste aber auch ich etwas zurück nehmen und vier Fahrer zogen davon. Auf der Alp Nova zogen dann Giancarlo Sax und der spätere Sieger Michael Stünzi an mir vorbei.

"Zägg da ben i scho weder" alias Heini Äbersold ;-)

“Zägg da ben i scho weder” alias Heini Äbersold 😉

In der Abfahrt nach Obersaxen konnte ich noch zwei Fahrer überholen und sah aber Roli Mischler von hinten immer näher kommen. Da kam die Verpflegung meiner Verwandten in Miraniga genau richtig. Mit viel Lärm und motivierenden Worten schickten sie mich auf den zweiten Teil des Rennens. In den steilen Passagen auf den Pisten von Obersaxen konnte ich dann auch Roli noch einmal etwas Distanzieren. Über die Bündner Rigi fuhren wir nach Triel wo sich richtig viele Leute bei der nächsten offiziellen Verpflegung befanden. Zu meinem Erstaunen war es da totenstill. Ich habe dann gefragt ob hier eine Beerdigung sei und alle schmunzelten und begannen doch noch mich zu unterstützen.

done

done

Die letzten Kilometer liefen mir ganz ordentlich und so kam ich nach 2:15 h auf dem 5. Rang ins Ziel. Ich bin mit dem Rennen sehr zufrieden. Nun beginnt für mich eine intensive Zeit mit Prüfungen an der Fachhochschule und den langen Rennen. Ich freue mich auf diese Herausforderung.

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