Iron Bike in Einsiedeln

Meine Knieschmerzen vom SwissEpic spürte ich noch lange in die letzte Woche hinein. Trotzdem war ich recht motiviert fürs letzte Rennen der Saison in Einsiedeln. Bereits die Teamsitzung war recht speziell, Lukas Buchli und Lucien Besançon treten vom Rennsport zurück und das Team befindet sich im Umbruch. Mehr dazu später.

Finallauf der Swiss Bike Marathon Series am Iron Bike Race, am Sonntag, 27. September 2015 in Einsiedeln. Foto Martin Platter

Foto Martin Platter

Ich versuchte das Rennen nicht zu schnell anzugehen und reihte mich in einer recht grossen Gruppe mit den besten nicht lizenzierten Fahrern ein. Der Plan war bis zur langen Fläche nach Rennhälfte mit der Gruppe zu fahren und dann im langen Aufstieg zum Spierstock davonzuziehen. Bis zur Fläche konnte ich gut mithalten und hatte das Gefühl immer noch etwas Reserven zu haben. Ich der Fläche drückte die Gruppe so extrem aufs Tempo, dass ich nur noch mit Mühe folgen konnte. Völlig erstaunt kam bei mir im Aufstieg nichts mehr und mein Tempo viel in sich zusammen. Es ging nicht lange und da kamen auch die Knieschmerzen vom SwissEpic wieder. Ich dachte mehrfach ans Aufgeben und wenn ich nicht so weit vom Ziel weg gewesen wäre hätte ich es wohl auch gemacht. Es spielte also keine Rolle ob ich auf der Strecke noch im Rennen oder Aufgegeben nach Einsiedeln fuhr. So trödelte ich dem Ziel entgegen und fuhr mein schlechtestes Resultat seit langem ein.

Am Ende der Kräfte

Am Ende der Kräfte

Erschöpft vom Rennen, der Saison und allen Strapazen freue ich mich jetzt auf eine Pause vom Rennsport, Trainingsplänen und all dem. Nach dem erfolgreichen Abschluss meines Studiums geht es jetzt darum einen Job zu finden. Sobald dies geklärt ist werde ich mir Gedanken machen wie meine Bike-Karriere weiter geht. Ja leider geht auch meine Zeit bei Intercycle und Bixs zu Ende. Wegen krassen Budgetkürzungen und Umstrukturierungen hat es für mich leider kein Platz mehr im Team. Ich möchte mich hier ganz herzlich für die Unterstützung die letzten beiden Jahre bedanken. Dank dem professionellen Umfeld konnte ich im Sport und im Studium erfolgreich sein.

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