Ein Rennen zum abhaken

Voll motiviert und gut vorbereitet reiste ich dieses Wochenende nach Grindelwald zur Eiger Bike Challenge. Dank den Semesterprüfungen investiere ich momentan viel Zeit ins lernen und erhole mich gut für die Rennen.

Vorbereitungstour, doch wo befinde ich mich?

Vorbereitungstour, doch wo befinde ich mich?

Der Wetterbericht meldete Regen und kalte Bedingungen. Ich liebe diese Bedingungen. Mit dementsprechend viel Elan startete ich das Rennen. Auf der grossen Scheidegg war ich mit sechs der Topfahrer unterwegs. Da habe ich den ersten Gel zu mir genommen und kurz darauf musste ich aufs WC. Ich verlor zwar den Anschluss, aber weiter nicht viel. Nach der Abfahrt vom First nahm ich etwas Tempo raus, es fehlte mir etwas an Motivation. Bis zum letzten Aufstieg fuhr ich um Rang 11. Die ersten Höhenmeter konnte ich da noch mal gut Gas geben und noch einen Konkurrenten stehen lassen. Schon bald machte sich mein Magen bemerkbar. Für mich ist ein bekanntes Problem, nur dieses Mal wurde es immer schlimmer. Bei der zweitletzten Verpflegung bekam ich ein Cola und hoffte damit die Verdauung etwas beruhigen zu können. Es wurde aber leider immer schlimmer bis ich dann im Renntempo vom Bike steigen musste und mich für den Stuhlgang hinsetzen. Eine gefühlte Ewigkeit und 10 Fahrer passierten. Für mich war das Rennen gelaufen. Ich konzentrierte mich nur noch darauf heil ins Ziel zu kommen. 88 km und 3900 Höhenmeter waren es zum Schluss. Rang 25 und eine Rennzeit von beinahe fünfeinhalb Stunden sind nicht das was ich mir vorgestellt habe.

Ausrüstung fürs SwissEpic

Ausrüstung fürs SwissEpic

Zurück im Lernalltag lässt sich dies schnell wiedervergessen. Wegen der Prüfungen habe ich mich auch entschieden den Grand Raid vom kommenden Wochenende auszulassen. Ich werde am Nationalpark Marathon wieder voll konzentriert auf den Sport am Start stehen. Wie bereits kommuniziert fahre ich das SwissEpic mit Pascal Nay(pascalnay.ch). Jetzt sind auch unsere Trickots fertig designt. Die Vorfreude steigt, der Event kann auch kommen :-).

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