Das Tüpfelchen aufs i zum Saisonabschluss

Zu Beginn der Saison war ich etwas enttäuscht über meine Leistungen. Hohe Erwartungen und immer wieder ein Zwischenfall haben es mir nicht immer einfach gemacht. Seit dem Swiss Epic aber geht bei mir einfach alles. Das Epic selbst war ein grosser Erfolg, die Leistung am Iron Bike mein bestes IXS-Classic Resultat und nun das! Das Marathon World Series Rennen in Ornans bin ich nur für die Marathon WM Qualifikation gefahren. Eigentlich war meine Wettkampfmotivation seit dem Rennen in Einsiedeln weg, doch das schöne Wetter und die coole Landschaft haben mich spätestens beim Startschuss wieder voll ins Rennfieber gebracht. Es standen 84 km mit 3300 hm auf einer coupierten Strecke auf dem Programm. Normalerweise nicht unbedingt mein Ding, aber die steilen, schwierigen Anstiege waren voll nach meinem Gusto.

gelassene Stimmung mit Severin Novak

gelassene Stimmung mit Severin Novak

Die ersten Kilometer waren flach, das Feld sehr nervös und ich froh, als es endlich in den ersten Aufstieg ging. Da ich im UCI Ranking weit hinten klassiert war, musste ich auch weit hinten starten. Im Aufstieg konnte ich zwar viel Boden gut machen, die Spitze zog aber schon da vorne weg. Unter anderem konnte ich zu diesem Zeitpunkt Philipp Gerber, der später unglücklich stürzte, und auch Damian Perrin bereits überholen. Philipp wünsche ich auf diesem Weg gute Besserung. Mir lief es super, ich hatte aber das Gefühl, um Rang 25 zu fahren, konnte aber immer wieder mal einen Konkurrenten überholen. Bei Posten vier sagte mir dann Daniela, dass ich auf Rang 15 fuhr. Dies verlieh mir noch einmal einen Energieschub. Ja ich konnte noch einmal zwei Fahrer hinter mich bringen. Doch dann kam der Teil der Strecke, der mir gar nicht lag, ca. 10 km flaches und tiefes Terrain. Ich kämpfte und prompt kamen die ersten schon wieder von hinten, unter anderem Alban Lakata, der mit Defekten zu kämpfen hatte. Ich konzentrierte mich auf mein Tempo und das Ziel, in den ersten 20 zu bleiben. Die letzte Stunde konnte ich dann gemeinsam mit einem jungen Franzosen bestreiten. Zum Ende Rang 17 in einem Weltklasse Feld, nur 18 Minuten Rückstand auf den Sieger bei knapp vier Stunden Fahrzeit. Irgendwie habe ich es glaub noch nicht ganz realisiert, aber es war ein gigantisches Rennen!

jetz trample wer dene Franzose chreftig uf de Füess ume :-)

jetz trample wer dene Franzottle chreftig uf de Füess ume 🙂

Ein grosses Dankeschön geht an die Betreuer Daniela, Friederich, an die Freundin von Philipp und an Papa. Ihr wart super, ohne euch wäre alles nicht möglich gewesen! Weiter möchte ich mich ganz herzlich beim Team, all den Betreuern und allen Sponsoren bedanken. Ich konnte diese Saison viel lernen und noch einmal einen grossen Schritt nach vorne machen.

Glücklich nach getaner Arbeit

Glücklich nach getaner Arbeit

Finally for my english speaking friends: at the beginning of the season I was a little disappointed about all the incidents in the races. Since three weeks I had an amazing rise. I could ride the Swiss Epic, a new swiss stage race. We finished as the best non professional team. Last weekend I achieved my best result in the swiss marathon series. And last but not least, this weekend I could qualify for the world championship in marathon mountainbiking. Now my season is over and I’m looking forward to do a lot for my study.

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