Birthdayrace

Die Vorgeschichte zum Nationalparkmarathon ist so, dass es mir auf der Langstrecke noch nie wirklich gut gelaufen ist, einmal wurden wir verschneit, das zweite Mal hatte ich einen riesigen Einbruch. An den letzten Rennen hatte ich mir jeweils viel vorgenommen und war nach denn Rennen nicht immer wirklich zufrieden. Weiter waren in den letzten drei Wochen ja noch meine Semesterprüfungen. Nicht nur gute Voraussetztungen für ein schnelles Rennen, doch der schöne Geburtstag vor dem Rennen mit all den lieben Leuten motivierten mich zum Rennen.

Prestart mit Milena und Stauffi

Prestart mit Milena und Stauffi

Samstag 7:15 ging es auf die 137km mit 4000hm, also ein weiteres langes Rennen. Nun ja am Start ging es wieder verhalten los. Den ersten Berg, also bis Fuldera fuhr ich mit der Spitzengruppe mit. Da nahm ich etwas raus, weil ich genau wusste was noch alles kommt. Genau auf dem höchsten Punkt des Val Moras kam Lukas Winterberg der die Stafette fuhr und zog mich ein Stück die Fläche hinunter. Ein kurzer Spritzer ins Aug und ich konnte dem Elitefahrer bereits nicht mehr folgen und mich wieder ran zu kämpfen war für mich keine Option. So fuhr ich von da an mein eigenes Rennen. Der berüchtigt steile Chaschauna-Pass konnte ich grössten Teils fahren. Eigentlich hatte ich das Gefühl jemand von der Langdistanz da von hinten kommen gesehen zu haben, doch auch in S-Chanf war niemand mehr zu sehen. So fuhr ich den flachen Teil das Engadin runter auch alleine, mir lief es aber so gut, dass es nicht so schlimm war. Im Aufstieg nach Ftan konnte ich noch einen Konkurrenten überholen. So kam ich nach 6:19h wieder in Scuol am Ziel an. Rang 13 bedeutet für mich Egalisierung meines besten iXS-Resultats und das ausgerechnet am Nationalparkmarathon. Erschöpft aber überglücklich konnte ich nach dem Rennen den feinen Geburtstagskuchen meiner Mama geniessen.

Ein grosses Dankeschön geht ans ganze Betreuerteam, die Ihren Job einfach wieder einmal genial gemacht haben. Aber auch alle Leute auf der Strecke die mich angefeuert haben, Ihr habt das genial gemacht. Nun darf ich noch kurz das nächste Highlight vorstellen: Ich darf in zwei Wochen zusammen mit Oliver Zurbrügg das Swiss Epic bestreiten. Das ist ein Etappenrennen im Wallis. Mehr dazu erfahrt Ihr in einem weiteren Blog in Kürze.

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