BerGi – Bike

Die schweizer Marathon-Serie hat seit knapp zwei Jahren keinen Hauptsponsor mehr. Letzte Saison hat das so funktioniert. Diesen Frühling war aber lange nicht klar wie und ob es mit der Serie weiter geht.  Das Rennen in Estavayer gehört nun nicht mehr zur Serie. Dafür hat sie einen neuen Namen:  Garmin Bike Marathon Classics und damit einen würdigen und guten Sponsor.

Mit diesen guten Nachrichten startete ich am Sonntag in Fribourg zu 78 km Länge und 2400 Höhenmeter über die Berra und den Giblou nach Bulle. In den vergangenen Jahren hatte ich bei diesem Rennen kein Glück. Drei Male gestartet und nie ohne Platten und Defekte durchgekommen. Es konnte also nur besser werden.

Freude auf den Start

Freude auf den Start

Beim Start kam ich gut mit der Spitze mit. Von hinten drückten die Funfahrer kräftig. In der ersten längeren Trailabfahrt stand ich an ca. 10ter Stelle, vor mir ein langsamerer Fahrer  –  und schon waren die ersten sechs Fahrer vorne weg. Ich sah es als zu aufwendig die Lücke wieder zu schliessen. Dazu kam, dass niemand den Anschein machte mir zu helfen. So ergab sich eine Gruppe von fünf Fahrern. Nach zwei Dritteln der Distanz und am Anfang des letzten längeren Aufstiegs drückte ich kräftig aufs Tempo und schon bald war ich alleine. Noch ungefähr eine Stunde war zu fahren und ich war nicht sicher ob ich den letzten, teilweise ziemlich flachen Teil alleine so durch bringen würde. Mit Silvan Kälin schloss dann ein Junger wieder auf mich auf und wir flogen dem Ziel entgegen. Auf dem letzten Kilometer konnten wir den entkräftigten Patrick Tresch noch ein und überholen.

Obwohl einige Top Athleten aufgrund des Weltmeisterschaft Rennens abwesend waren, bin ich mit diesem sechsten Rang sehr zufrieden.  Mein Selbstvertrauen ist einiges grösser geworden. Die Verpflegung hat super funktioniert und ich konnte das Rennen sehr gut einteilen.

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