Arbeiten an einer Erfolgswelle

Es erstaunt mich immer wieder mit welch guter Form ich aus Etappenrennen heraus komme. Nachdem ich die vergangene Woche drei Ruhetage mit Priorität aufs lernen gesetzt habe, fuhr ich dieses Wochenende gleich zwei Rennen.

Der M3 in Montafon war ein UCI-Marathon World Series Rennen und daher ein Qualirennen für die nächstjährige Weltmeisterschaft. Das Rennen mit 130 km und 4500 hm bin ich letztes Jahr bereits gefahren und ich wusste dass ein hartes Stück Arbeit auf mich zukommen wird.

Grosse Unterstützung im Lugnez

Grosse Unterstützung im Lugnez

Bei Rennhälfte, als sich bei mir die erste Kriese bemerkbar machte, kam Oli Zurbrügg von hinten. Er hatte einen Plattfuss und kam mit viel Druck auf den Pedalen. Den flacheren Teil konnte ich mit Ihm fahren. Im kommenden letzten langen Aufstieg musste ich wieder mein eigenes Tempo fahren. Unspektakulär fuhr ich mein Tempo durch und konnte mich nach 6h 36 min sogar noch im Sprint durchsetzen. Rang 16 und damit die Qualifikation zur Marathonweltmeisterschaft bereits im Sack.

Podest :-)

Podest 🙂

Somit war die Motivation für mein Heimrennen in Lumbrein gross. Doch leider lief in der Vorbereitung nicht viel gut. Die Nacht war von Knallkörpern der 1. August-Feierlichkeiten dominiert. Beim Einfahren zerriss ich die Kette. Dank der Hilfe von Dumeni Vincenz stand ich trotzdem rechtzeitig am Start. Auf der Strecke stellte ich fest, dass die Schaltung mit der neuen Kette nicht sauber funktionierte. Weiter kam auf dem ersten Holz das sich auf der Strecke befand ein Sturz meiner seits dazu. Ich liess mir von alle dem nichts anmerken und fuhr mein Rennen. So viele Male „Hopp Mathias“ wie am Rennen zwischen Lumbrein und Obersaxen habe ich schon lange nicht mehr gehört. Nur so konnte ich meinen Kampf gegen die müden Beine gewinnen und das Rennen auf dem 3. Rang bei den Lizenzierten abschliessen. Vielen Dank für die Unterstützung.

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