Abschluss eines Rennblocks

Vor einer Woche fand der Engadin Bike Giro statt. Da war ich speziell gespannt auf die Strecke im Engadin, die Vorschusslorbeeren waren da sehr gross. Beim Prolog hiess es aber am Freitag die Trails zuerst verdienen zu müssen. Knapp 800 hm gab es im Bergzeitfahren zu absolvieren. Obwohl ich mich da ganz gut fühlte war meine Zeit unerklärbar langsam.

so sieht es für jene aus, die mich nur von hinten sehen ;-)

so sieht es für jene aus, die mich nur von hinten sehen 😉

Das Rennen der folgenden zwei Tage beinhaltete weitere zwei Etappen und so hatte ich genügend Zeit um wieder aufzuholen. Am Start der zweiten Etappe über 73km und 2440 hm regnete es. Ich liebe die kühlen und nassen Bedingungen. So konnte ich die Etappen nach meinen Wünschen gestalten und mich im Gesamten von Rang 25 auf den 16. vorarbeiten.

Bikecheck vom Ride, Danke Balz Weber

Bikecheck vom Ride, Danke Balz Weber

In der dritten Etappe wurden 300 hm kurz vor dem Start gestrichen. Deswegen passte ich meine Taktik an und versuchte vom Start an mit den vorderen Fahrern mitzuhalten. Leider ging dies nicht ganz auf und ich musste in den letzten 10 km etwas einbüssen. Trotzdem konnte ich mich noch einmal um einen Rang auf den 15. im Gesamten verbessern. Zusammenfassend war das Wochenende, gespickt mit den versprochenen coolen Trails und der guten Organisation, ein gelungenes Erlebnis.

Die Aufholjagt

Die Aufholjagt

Etwas emotionaler wurde es nun dieses vergangene Wochenende. Es stand wieder der Mountainbike Weltcup auf der Lenzerheide an. Das bedeutet ein riesiges Fest ebenfalls in meinem Heimkanton Graubünden. 15‘000 Zuschauer feierten den Mountainbikesport friedlich zusammen. Am Samstag gesellte auch ich mich am Downhill zu den Zuschauern. Die Jungs beeindruckten mich, speziell die Sprünge sind unglaublich. Das Elite-Rennen, an dem ich am Sonntag teilnehmen durfte war der Höhepunkt des Wochenendes. Mit Nino Schurter war auch der Star und frisch gebackene Weltmeister dabei – bekanntlich gewann er souverän. Was viele vielleicht nicht mit bekommen haben ist meine Geschichte. Bereits beim Einfahren hörte ich ein Knacken im Lenker. Kurz nach dem Start löste sich dieser und ich durfte die ersten fünf Rennminuten mit drehendem Lenker absolvieren. So verschenkte ich viel Zeit bereits zu Beginn. Damit die Spitze nicht auf uns langsameren Fahrer Rücksicht nehmen muss, werden wir nach zu grossem Rückstand aus dem Rennen genommen. Bei mir war dies bereits nach drei Runden soweit. Die Stimmung war aber auch für mich wieder unglaublich. Ich habe meinen Namen wohl noch nie so oft innerhalb so kurzer Zeit gehört.  – Danke an alle die dies wieder ermöglicht haben.

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